Markennews
Freitag, 30. November 2018

ETH versucht es auf die lustige Tour

Rund 120'000 Views, 2400 Dislikes und hunderte von Kommentaren lassen darauf schliessen, dass der ETH mit ihrem Rapvideo auf Youtube einiges gelungen ist: Aufmerksamkeit, Interaktion und viel Abneigung. Über Sinn und Unsinn einer solchen Aktion lässt sich streiten. Und ob der alten Dame "ETH" eine provokante Kommunikation zusteht, ebenfalls. Die Frage sei aber erlaubt, ob hier Zielpublikum, Message und Umsetzung tatsächlich auf eine gerade Linie gestellt wurden. Das physikalische Prinzip von Actio und Reactio müsste eigentlich den ETHlern bekannt sein. Und so erstaunt es schon, dass die Kommunikationsverantwortlichen von der Heftigkeit der Ablehnung überrascht sind. Es erinnert etwas daran, wie Nivea vor Jahren versucht hat Rhianna als neue Markenbotschafterin zu etablieren und damit voll ins Fettnäpfli gegriffen hat. Nivea und Skandalnudel passen genau gleich zusammen wie ETH und Gangsterrap. Hier fehlt - ob das Video nun gefällt oder nicht - ganz offensichtlich der Markenfit. (ASR)